Hotel & Restaurant Kranichsberg

Woltersdorf bei Berlin

Kranichsberg & Woltersdorf


Der Aussichtsturm auf dem Kranichsberg

Der Bau des ersten Aussichtsturmes erfolgte bis Mai 1886. Der Turm erhielt den Namen „Kron-Prinz-Friedrich-Wilhelm-Turm“. Bis 1945 bleibt der Turm allen Gästen zugänglich und etablierte sich als ein beliebtes Ausflugsziel für die Berliner. Im April 1945 wird der Aussichtsturm angezündet und brennt bis auf die Fundamente nieder.

Im Jahre 1961 wird der Bau eines neuen Aussichtsturmes in den Kranichsbergen beschlossen und im Juli 1962 wird der Neue Aussichtsturm der Öffentlichkeit übergeben.

1976 übernimmt die Staatsicherheit der ehemaligen DDR die alleinige Nutzung des Turmes

Erst seit 1990 ist der Turm, dank des Woltersdorfer Verschönerungsvereins, wieder allen Gästen zugänglich.

Nach umfangreichen Instandsetzungsmaßnahmen und der Einrichtung der Ausstellung “Als Woltersdorf noch Hollywood war“ entstand hier ein beliebtes Ausflugsziel.

 

Die Woltersdorfer Schleuse

Die Geschichte der Schleuse in Woltersdorf zwischen Kalksee und Flakensee ist eng mit dem Rüdersdorfer Kalksteinbruchbetrieb verknüpft. Das im Jahre 1559 errichtete erste Stauwerk zwischen Kalk- und Flakensee in Woltersdorf zur besseren Befahrbarkeit der Gewässer, verfiel im dreißigjährigen Krieg.

Erst 1640 wurde das Stauwerk, was bisher nur ein Schiffsdurchlass war, durch eine Kammerschleuse ersetzt. Bald stieß man aber erneut an die Kapazitätsgrenzen der Schleuse, so dass sie im Jahr 1893 auf 67m verlängert wurde. In den Jahren 1957 bis 1959 waren dann wieder weitere Ausbaumaßnahmen erforderlich. Der Kanal erhielt durch Ausbaggern mehr Tiefe und drei neue Brücken entstanden.

Die Straßenbrücke über die Schleuse, die bis 1959 eine Holzbrücke mit einer zweiteiligen Klappkonstruktion und mechanischem Hubantrieb war, ersetzte man durch eine einfache Klappbrücke mit hydraulischem Antrieb. Auch die 1959 noch vorgelagerte Fußgängerbrücke wurde in eine Fußgängerbrücke in Stahlkonstruktion, die das Überqueren der Schleuse selbst bei hochgezogener Klappbrücke ermöglicht, umgebaut. Im Umfeld der Schleusenanlage gab es im gleichen Jahr ebenfalls noch Erweiterungen. Das Errichten einer Bootsschleppe zwischen Schleuse und Wehranlage ermöglichte kleinen Booten, per Hand, mit einem Bootswagen auf einer Slipanlage vom Kalksee zum Flakensee gezogen zu werden, ohne durch die Schleuse zu müssen.


Die Liebesquelle

Schon alte Karten zeigen neben dem Weg von der Schleuse nach Rüdersdorf eine Quelle, deren Wasser über den Weg hinweg in den Mühlenteich rieselte. Später hatte man die Passage trockengelegt, in dem man das Wasser durch ein unterirdisches Rohr ableitete und dafür den Weg höher legte. Seitdem liegt die Quelle in einer Vertiefung.

Durch Ausbau und Verschönerung erhielt die Quelle eine attraktive Umgebung. Die Liebesquelle erhielt im Oktober 1992 eine Schönheitskur.

Die Quelle versiegte im Jahr 2005. 

Um den Ort der versiegten „Liebesquelle“ wieder zu beleben, gründete sich im Herbst 2010, außerhalb des Verschönerungsvereins, eine Arbeitsgruppe, die mit Hilfe von Unterstützern, Spendern und Sponsoren eine öffentliche Trinkwasserstelle der Gemeinde Woltersdorf einrichtete, die am 15.Oktober 2011 eröffnet wurde.